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Kompost – Herzst├╝ck im biologisch-dynamischen Weinbau

ÔÇó

Der Kompost spielt im biolgisch-dynamischen Weinbau eine zentrale Rolle. ├ťber ihn geben wir zur├╝ck, was wir ├╝ber die Trauben dem Boden an N├Ąhrstoffen entzogen haben. Er ist „Futter f├╝r die Reben“ und gleichzeitig ma├čgeblich f├╝r die Bodenverbesserung verantwortlich.
Durch den zus├Ątzlichen Einsatz von biologisch-dynamischen Pr├Ąparaten wird die Umsetzung des Kompostes positiv beeinflusst. Es entsteht ein sehr guter Boden, der die Bedingungen f├╝r die Reben verbessert, vor Stress (z.B. extreme Trockenheit oder auch N├Ąsse) sch├╝tzt und die Qualit├Ąt der Trauben beg├╝nstigt.

Mit der Einbringung in den Weinberg findet wichtiger Humusaufbau statt. Das Bodenleben setzt den Kompost um, macht den Boden dadurch lockerer, die Bodenstruktur wird verbessert. Damit wird Regenwasser besser gehalten und sickert nicht so schnell ab. Das ist gerade in den trockenen Jahren sehr wichtig f├╝r eine kontinuierliche Wasserversorgung der Reben.

 Humus ist der CO2 Speicher des Bodens.

Ben├Âtigte Mineralien werden langsam freigesetzt, so dass die Rebe diese bestm├Âglich nutzen kann.

Im Oktober/November wird der Kompost aufgesetzt und mit den Pr├Ąparaten geimpft. Eine Schicht mit Stroh oder Holzh├Ąchseln sorgt f├╝r eine Abdeckung, die die Kompostmiete vor Austrocknung und Auswaschung sch├╝tzt.
Von November bis April findet der Rotteprozess statt.
Im April/Mai ist es dann an der Zeit den fertigen Kompost in den Weinberg einzuarbeiten.

Die Bestandteile unseres Kompostes sind Bio-Kuhmist, Trester (wir geben dem Weinberg zur├╝ck, was wir nicht verarbeiten k├Ânnen) und etwas Holz- und Heckenschnitt.

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