Steilhang & Terroir

Der Steyerberg im Nahetal – Terroir für große Weine

Der Boden mit seinen Mineralien, die Topografie und die Ausrichtung zur Sonne, das Mesoklima mit seinen Wetterphänomenen – das sind die bestimmenden Faktoren für den Charakter eines Weins. Französische Winzer haben ein Wort dafür geprägt: das „Terroir“.

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Steilhangweinbau bedeutet Handarbeit

Der Steyerberg ist ein ganz besonderes Terroir: Mit einer Neigung zwischen 33° und 45° ist er sehr steil. Und damit fast überall zu steil für Maschinen. Nur zwischen den Rebzeilen ist mechanische Unterstützung möglich – alles andere ist Handarbeit.

Jeder Rebstock wird individuell gepflegt

Der Rebstock im Steilhang wird vom Boden bis in die Laubspitzen von Hand gepflegt, ausgedünnt und im Wuchs reguliert. Nur so sind die besten Trauben garantiert. Im Herbst holen wir dann unser Lesegut Beere für Beere persönlich ab. Um im Steilhang effizient zu sein, sind große Erfahrung, spezielles Fachwissen und harte Arbeit gefordert.

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Verwitterter Schiefer – geschmackliche Tiefe

Die steilen Hänge des Steyerbergs bestehen aus Schieferverwitterungsböden. Damit der Rebstock hier auch eine längere Trockenheit übersteht, muss er sich tief in den Schiefer hineinarbeiten. Bis zu 15 Meter weit in den Berg hinein graben sich die Wurzeln.

Das ist die Grundlage für die mineralisch-klare und gleichzeitig vielschichtige Struktur unserer Weine.

Pflanze schichtet Wärme in Schiefer

Mit diesen Worten beschreibt Rudolf Steiner, der Begründer der Demeter-Anbauweise, die Eigenart des Schieferbodens. Er besitzt eine außerordentliche Fähigkeit zur Sonnenrückstrahlung und Wärmespeicherung, die der Rebe besonderes Potential verleiht.

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